CHEMOTHERAPIE - die Angst vor Krebs minimieren



Chemotherapie

             Das ist eine ganze Menge

1.   Risiken und Nebenwirkungen

       Je nach Alter, Menge sowie Art der Zystotatika und der körperlichen Verfassung kann es zu folgenden Symptomen
       kommen:
  • Übelkeit (Veränderung des Geschmacksinns)
  •  Erbrechen und Gewichtsverlust
  • Erschöpfung (Fatigue)
  • Haarausfall am ganzen Körper - ca. 50% wachsen wieder nach
  • Schleimhautentzündung
  • Schädigung des Knochenmarks, indem rote und weiße Blutkörperchen gebildet werden
  • Blutbildveränderung
  • das Immunsystem wird geschwächt
  • die Anzahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) sinkt
  • die Anzahl der Blutplättchen (Thrombozyten) sinkt
  • Herzmuskelschädigung
  • Taubheitsgefühl an Händen und Füßen, Verminderung der Sensibilität, vermindertes Tastempfinden
  • Unfruchtbarkeit
  • Schädigung oder Beeinträchtigung der Nieren
  • Schädigung oder Beeinträchtigung des Gehirns (Chemobrain)
  • Schädigung oder Beeinträchtigung des Gehörs
  • Schädigung oder Beeinträchtigung der Leber
  • Schädigung oder Beeinträchtigung der Lunge
  • Thrombose


2.   Welche Chemotherapie ist die Beste?

       Es gibt nicht nur die eine Chemo! Ob Brustkrebs oder Darmkrebs, jeder Tumor hat sein Zytostatika (pharmazeutische
       Wirkstoffe). Welche verabreicht wird, richtet sich nach dem Erfahrungswert des Arztes (Risiko: unwirksame
       Chemotherapien). Aber es gibt noch eine andere Info:
       Du kannst testen lassen, welches Medikament und/oder welches alternative Mittel für Dich auf Gen-Ebene am
       Besten wirkt!
  • Chemosensitivitätstest 
  • Entscheidung durch Gentest
  • CTR-Test
  • Biomarker-Test
  • Onkotype IQ
      Leider müssen sie aus eigener Tasche bezahlt werden. 🙁


3. Was ändert sich?

     Durch die vielen Nebenwirkungen hast Du natürlich erstmal jede Menge gesundheitlicher Einschränkungen:
  • zusätzliche Medikamente für Thrombose
  • regelmäßige Untersuchungen (CT oder andere)
  • Mangel an Mineralstoffen (z. B. Magnesium)
  • Fatigue-Syndrom (Erschöpfung)
  • Merkfähigkeit / Konzentrationsfähigkeit wird schlechter


4. Wie kann ich mich vorbereiten?

  • Kühlkappentherapie (muss selber bezahlt werden)
  • Kälteschuhe und Kältehandschuhe zur Vorbeugung - Eiswasser - durch die geringere Durchblutung gelangen weniger Zytostatika in die kleinen Alveolen
  • Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass es ist immer super ist, 2-3 Tage vor einer Chemotherapie zu fasten!
  • Arte - Fasten und Krebsheilung

5. Portkatheter

     Die Chemo greift im allgemeinen die Gefäßwände an. Besonders die kleinen Gefäße werden davon geschädigt
     (an Händen und Füßen).
     Um die Folge zu minimieren wird ein Portkatheter empfohlen, der unter der Haut implantiert wird.
     Ein "Port" ist ein dauerhafter Zugang zu einem großen Gefäß in der Nähe des Herzens, bis er irgendwann wieder
     herausgenommen wird.
     Ein paar Risiken gibt es auch:
  • Infektionen
  • Verletzungen von Gefäßen und Nerven
  • Blutergüsse (Hämatome)
  • Luftembolie – Luft dringt in Gefäße ein und verschließt diese
  • Verrutschen des Portkatheters
  • Verschluss des Portkatheters
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